Aktuelles

Neuer Kunstverein Gießen e.V.

Ecke Licher Str./Nahrungsberg · 35394 Gießen

(RMV ab Bahnhof mit der Buslinie 2 bis Haltstelle "Nahrungsberg")
Öffnungszeiten: Sa. 14–17 Uhr und nach Vereinbarung
 
Tel.: 0641–2509444 und 0163-5695611

Jahresprogramm 2018

Das Programm für 2018 hier als Download (PDF | 390 KB)

Leslie Bauer

5 40 3 

15.12.2018–02.02.2019
 

Eröffnung: 15.12.2018 um 18 Uhr

Einführung: Till Korfhage
Künstlergespräch am 02.02.2018 um 14 Uhr

 

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In ihrer ersten Einzelausstellung im Neuen Kunstverein Gießen zeigt Leslie Bauer (*1988, lebt und arbeitet in Frankfurt am Main) ihre Videoarbeiten „5 40 3“  (2017)  und  “Fahren 3“  (2018). 

Muster, Wiederholungen und Ansammlungen, die Organisation, Stukturierung und das Ineinandergreifen gewöhnlicher Abläufe sichtbar machen, sind Themen und Methoden in Leslie Bauers Arbeit. Einerseits die Gleichförmigkeit, andererseits die Unübersichtlichkeit alltäglichen Geschehens. Verkehr, als etwas sehr Wesentliches, Kennzeichnendes einer jeweiligen Zeit, wird als Ordnungsmuster und wahrnehmbare Form der Strukturierung von Raum und Zeit dargestellt. Der Blick aus dem Fenster eines Fahrzeugs zeigt unzählige durch die Bewegung sich anbietende, gleichzeitige Szenerien, weder geplant noch gestellt, deren Flüchtigkeit die Erfassung des Ganzen, d.h. das Gefühl einer Art Überblick ermöglichen sollen. Gleichzeitig macht die Fortbewegung eine ganzheitliche Sicht unmöglich. Im Bewegungszustand bestimmen Geschwindigkeit und Abstand die Wahrnehmung der durchquerten Landschaft. Das Straßennetz selbst ist ein Muster, ein raumrasterndes Konstrukt, das wiederum ein Reservoir an Mustern, Bildern und Erzählungen bietet. Die abstrahierende Darstellung einer universellen Bewegtheit bildet den Ausgangspunkt der beiden im Kunstverein gezeigten Videos.  
 

Intermezzo mit Kunstfilmen – 2. Teil des Programms vom 18.11. bis 8.12.

Filmprogramm:

Natalie Brück – I Hate Blue

Video, 6:16 min, 2015

Warum hasse ich blau? In I Hate Blue geht es um Fakten, Behauptungen und Ahnungen. Es geht um Zweifel an der Realität. Das Bild zeigt das Zusammenlaufen der Farben Rot und Blau. Eine Stimme zeigt Polaritäten auf. Sie verknüpft die Farben mit Eigenschaften, wie gemein oder aufregend und zieht gedanklich Verbindungen zu einem System, in dem wir uns befinden. Diese Zuordnungen und Eigenschaften verkehren sich im Laufe des Films in ihr Gegenteil oder verschwimmen gar miteinander. Beeinflussung. Ein- und Ausgrenzung. Vermischung. Wann, wie und wo muss, kann oder soll gehandelt werden?
 

Jürgen Heiter – Die Selbstmörder

8 min, 2015
mit Raymond Pettibon und Skylar Haskard
Nach Motiven des Romanes Mes Amis von Emmanuel Bove
Regie/Kamera/Schnitt/Produktion: Jürgen Heiter
Künstlerische Mitarbeit: Cony Theis
Endfertigung Andreas Walther

Victor (Raymond Pettibon), der furchtbar arm ist und zugleich in einem gewissermaßen höheren Sinne untätig, trifft auf einen Matrosen (Skylar Haskard), der den Plan gefasst hat, sich zu ertränken.Der ansonsten rührselige Victor, zunächst völlig ungerührt, läßt den Matrosen im Glauben, daßer sich mit ihm ertränken werde …
 

Jürgen Heiter – Via Predestina (Novemberhunde)

4:07 min., 1999/2009
Realisation: Jürgen Heiter
Eine Heiter Filmproduktion gefördert durch Akademie d. Künste Berlin, Ministerium für KJS des Landes NRW, Filmbüro NW, ©Heiter Filmprduktion 2009

Via Prenestina nahe Rom: Schüsse, Mopeds, Autos und zwei Hunde …

 

Zu den Künstlern:

Natalie Brück (*1989 Saarlouis) studierte Freie Kunst an der Kunsthochschule in Saarbrücken bei Georg Winter und an der Akademie in München bei Olaf Metzel und Gregor Schneider. Sie lebt und arbeitet in Berlin.
www.nathaliebrueck.com

Jürgen Heiter (*1950 Recklinghausen) lebt in Köln, Filme als Regisseur, Autor und Produzent seit 1977.
www.juergenheiter.de

Intermezzo am 26.10.2018 ab 18 Uhr: »Fernsehen, Funk und Fritten« – Künstlerfilme, Musik und Pommes

Im Rahmen der Ausstellung „einundzwanzig. Ansichten eines Kunstvereins“
07. September bis 28. Oktober 2018
Öffnungszeiten: Dienstag – Sonntag von 10 – 18 Uhr
Ort: KiZ, Südanlage 3a I Eingang auch über Japanischen Garten / Löberstraße


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Cony Theis und Jürgen Heiter,
Standbild aus "Secret Service - Ende des Imaginären II", 7 Min., 2015. 

 

Filmprogramm:


Romina Abate: 
Ohne Titel (Über alle Hindernisse), 1:40 Min., 2014. 3:4, 1280 x 1024 Pixel
Das Video ist während meiner 3-monatigen Residenz in der ehemaligen Künstlerkolonie Willingshausen, im Kontext der Ausstellung „Das Meer hat viele Ufer“ entstanden. In meinen Arbeiten beobachte ich, wie Bildsprache, Sinn und Bedeutung entstehen, wenn Dinge aus verschiedenen Kontexten zueinander in Beziehung treten, de/montiert und re/arrangiert werden. Meine Installationen funktionieren oft als Bühne auf denen ich als Performerin agiere; dabei stehe ich stets sowohl vor als auch hinter der Kamera, was mir die Einnahme verschiedener Blickwinkel erlaubt.

Max Brück: 
„Turner“, 1:25 Min., 2014.
Meine Videoarbeit „Turner“ ist eine Hommage an den Turnsport in meiner Familie. Auf alten Fotos entdeckte ich meine Urgroßeltern, die ich nie kennenlernte, wie sie an demselben Gerät turnten, an dem ich zu dieser Zeit auch turnte. Die Menschenmassen, bestehend aus meinem vervielfältigten Abbild, die den Raum durchqueren stehen für den Fluss der Generationen. Ich fand auch Fotografien alter Turnermärsche aus der Nachkriegszeit, die jedoch in ihrer Art stark an militärische Rituale erinnerten. Die Rolle des Sports als Massenbewegung im Nationalsozialismus hinterlässt nach meinem Gefühl bis heute deutliche Spuren. Viele Rituale und Formalien haben für mich einen bitteren Beigeschmack.

Max Eulitz: 
untitled”, 1:37 Min, 2018.
„Enter, stranger, but take heed
Of what awaits the sin of greed,
For those who take, but do not earn,
Must pay most dearly in their turn.
So if you seek beneath our floors
A treasure that was never yours,
Thief, you have been warned, beware
Of finding more than treasure there.”
(J.K. Rowling aus Harry Potter and the Sorcerer's Stone)

Jürgen Heiter: 
„Blätter und Wind“, 1 Min., 2018.
Darsteller: Udo Kier, ein Film von Jürgen Heiter
„ganz plötzlich aber – können sie es sehen...“
„Die Straßenbahn am Meer“, 12:20 Min., 2007.
Darsteller: Antonio Quarta, Theresa Baron, Andreas Walther
Erzähler, Buch und Regie: Jürgen Heiter
In diesem kurzen Film geht alles sehr schnell und Luisa ist schon tot, kaum dass Alberto seinen Espresso getrunken hat – daher kann der Erzähler mit Recht feststellen: Das Leben flieht dahin ... Am Ende ist dann auch alles sehr übersichtlich: Links die Toten und rechts die Verwundeten, denn dies ist ein Liebesfilm.

Marko Lehanka: 
„Mammy Wonderwoman in Bestie Skulptur“, 3 Min., 2008/2018.
Mein Film ist ein Trailer zu dem Animationsprojekt, an dem ich seit 2008 arbeite und immer wieder Schnipsel auf den Markt werfe. In der 3D Animation, bei der ich alles einsetzen kann: Zeichnen, Musik und Schreiben, gibt es keinen Plot, was sich als schwierig herausstellte. Zumindest ist es eine unendliche Geschichte.

Marc Nothelfer: 
Ocean II / Techno Transmitter Prt. VIII.V“, 9:15 Min., 2012/13. HD-Video-Loop
„Über Materie (1)“, 3 Min., 2011. HD-Video

Peter Rösel:
„I promise…”, (4 Sek. Im Loop), 1 Min, 2009. 
Die Animation zeigt eine Folge von 27 Simbabwe-Dollarnoten, aus den Jahren 2007 und 2008, die mit kleinen Buntstiftzeichnungen versehen sind. Die Serie der Geldscheine, die der Trickfilm alle vier Sekunden wiederholt, beginnt mit dem Nennwert von einem Simbabwe Dollar und erreicht nach 27 rasanten Schritten einhundert Trillionen Dollar. […] Die Jahresinflationsrate lag 2008 bei Trillionen Prozent, die tägliche Inflationsrate im Januar 2009 bei 98 Prozent. Rein rechnerisch stürzte die Kaufkraft also stündlich. Der Wert des Papiers der Geldscheine übertraf schnell den des Geldwerts und als Wertspeicher war die Währung zu diesem Zeitpunkt nutzlos, auch wenn der Finanzminister auf jedem Geldschein per Unterschrift auf die Verabredung hinweist: ‚I promise to pay the bearer on demand‘.

Thilo Schölpen:
„the place“, 3:35 Min., 2012/18.
Seine Fotografie „Rhine II“ hat Andreas Gursky digital bearbeitet und Personen und Gebäude entfernt. In meiner Videoarbeit transformiere ich das Foto behutsam in seine ursprüngliche Umgebung und lasse es in einem anderen Licht erscheinen.

Nicola Schudy und Silke Brösskamp:
„ParisParis“, 2:30 Min., 2014.
Während unseres Aufenthaltes in der Cité des Arts in Paris haben wir und mit dem Sammeln und Montieren von eigenen Bildern und Filmbildern verschiedener räumlicher Situationen beschäftigt:
„Der Betrachter sieht sich brüchig und unheimlich wirkenden Räumen ausgesetzt, die ganz unterschiedlichen Realitätsebenen angehören. Teils Kulisse, teils Filmszene, Realraum und Malfläche fügen sie sich zu einer auch abstrakt zu lesenden Bildkomposition und eröffnen eine neue Form der Animation.“ (Renate Puvogel)

Cony Theis und Jürgen Heiter:
„Secret Service – Ende des Imaginären II“, 7 Min., 2015.
Musik: Sven-Åke Johannson und Cristi Cara
mit Thomas Hornemann, Cristi Cara, Boris Löhe und Pierre
Video von Cony Theis und Jürgen Heiter
Bilder und Töne, die sich wie Paare unterwegs begegnen und wieder trennen...
Auf der Tonspur Auszüge aus „Das unbekannte Meisterwerk“ von Balzac, also das Scheitern des Porträts; dagegen/daneben Bilder einer Maskierung und Proben zu einem Spielfilm.
Und Musik, ein Schlager und Sven-Åke Johanssons Kuckucksuhr (gesungen...).

einundzwanzig. Ansichten eines Kunstvereins

Eröffnung: 07.09.2018, 18 Uhr

07.09.–28.10.2018
 

Begrüßung: Dietlind Grabe-Bolz, Oberbürgermeisterin

Ansprachen:
Marcel Baumgartner, Vorsitzender von 1998 bis 2006
Markus Lepper, Vorsitzender von 2006 bis 2017
Till Korfhage, Vorsitzender seit 2017


Musikperformance: Thilo Schölpen

Intermezzo am 26. 10. 2018 ab 18 Uhr: »Fernsehen, Funk und Fritten« – Künstlerfilme, Musik und Pommes

Öffnungszeiten: Dienstag – Sonntag von 10–18 Uhr
Ort: KiZ, Südanlage 3a I Eingang auch über Japanischen Garten / Löberstr.


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2018 blickt der Neue Kunstverein Gießen auf eine nunmehr zwanzigjährige Existenz zurück und nutzt diesen Anlass zur Bestandsaufnahme: 

Zwischen Erkundungen an den Rändern der Zeichnung, Grenzfragen der Malerei und gelegentlichen Exkursen zu aktuellen Positionen aus Fernost verfolgt der Verein seit zwei Dekaden diverse Linien, registriert Tendenzen und bietet neue Einsichten. 

Anhand einer Auswahl von 20 + 1 Künstlern aus 20 Jahren spazieren wir mit der Jubiläumsausstellung nun erstmalig durch ein Gelände, so wie es die bisherigen Kooperationen geformt haben. Diese Retrospektive nutzt der Verein gleichzeitig als Ausgangspunkt für einen Ausblick in die Zukunft.

 

Romina Abate 2018 Lucie Beppler 2004 Heinz Brand 1999 Max Brück 2015 Chiang San-shih 2014 Nikolaj Dudek 2011 Henrik Eiben 2015 Jáchym Fleig 2010 Verena Freyschmidt 2018 Armin Hartenstein 2010 Cécile Hummel 2000 Marko Lehanka 2000 Marc Nothelfer 2017 Peter Rösel 2014 Eva-Maria Schön 2007 Leopold Schropp 2001 Nicola Schudy 2017 Manfred Stumpf 2006 Susa Templin 2013 Cony Theis 2016 Herbert Warmuth 2009


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Fotos: Robert Metsch


Max Eulitz

der Greif der Punk das Alien

01.09. – 20.10.2018
 

Eröffnung: 01.09.2018, 18 Uhr
Einführung: Till Korfhage

 

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Max Eulitz (* 1987 in Leipzig) lebt und arbeitet in Frankfurt am Main und New York. Seine künstlerische Praxis stützt sich auf einen konzeptuellen Ansatz, der häufig die kulturellen Aktivitäten und Erzeugnisse des ›petits bourgeois‹ zum Gegenstand hat. Der formale Fokus liegt dabei auf Skulptur, Fotografie und Buchprojekten. Er absolvierte an der Städelschule bei Peter Fischli.

Eberhard Müller-Fries / Anja Harms

» … sind Sie die Flüstergalerie?«

16.06. – 21.07.2018

 

Eröffnung: 16.06.2018, 18 Uhr
Einführung: Erhard Waschke

Künstlergespräch: 07.07.2018, 15 Uhr
 

Zur Ausstellung erscheint eine Edition


 

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Diese Zeile aus einem Text von Ernst Jandl gibt den Titel der Installation von Anja Harms und Eberhard Müller-Fries im Neuen Gießener Kunstverein. Die Literatur ist der ständige Begleiter der Künstler Anja Harms und Eberhard Müller-Fries. Gedichte u. a. von Paul Celan, Ingeborg Bachmann, Johannes Bobrowski, altenglische Elegien, aber auch die Gesänge aus dem finnischen Nationalepos »Kalevala« stoßen bei ihnen etwas an, was sie in Farben, Formen und Strukturen übersetzen. In ihren Werken vereinigen sie zwei Künste. Anja Harms ist Buchkünstlerin, Eberhard Müller-Fries Bildhauer. Es entstehen raumgreifende, lesbare Skulpturen, Installationen, Buchskulpturen, und Künstlerbücher. Ihre gemeinsam erschaffenen Arbeiten leben von der künstlerischen und handwerklichen Aneignung des jeweils anderen. Sie denken zusammen, was sich ausschließt und eröffnen damit neue Perspektiven.

WANG Yahui

Fragen an Schatten

28.04. – 09.06.2018


Eröffnung: 28.04.2018, 18 Uhr
Einführung: Andreas Walther

06.05.2018: 14 Uhr Künstlergespräch; 16 Uhr Kurzvorträge Daoismus und Kreative Arbeit und Lieder auf der Guqin, gespielt von Liu Hsingi
 

Zur Ausstellung erscheint eine Edition


 

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WANG Yahui (lebt und arbeitet in Taipei) arbeitet medienübergreifend mit Video, Installation, Fotografie und Malerei. Mittels dieser Bildmedien konzentriert sich ihre Praxis auf die periphere Sicht des Betrachters und die Überlappung von Realität und Bildern, wobei sich Fragen nach virtuell / real, innen / außen, wie auch nach dem Wesen der Bilder und dem Seherlebnis stellen. Ihre Arbeit kreist um die östliche Naturphilosophie und die Beziehung zwischen Mensch und Welt. Bei ihrer Auseinandersetzung mit dem zeitgenössischen Leben interessiert sie, wie hier das östliche Denken einbezogen werden kann. Ihre Arbeit will nicht bestimmte Landschaften schaffen bzw. abgrenzen; vielmehr geht es ihr darum zu verstehen, wie sich eine Landschaft im bewegten Bild konstruiert.

www.wangyahuiart.com

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Verena Freyschmidt

Rhizome

10.03.–21.04.2018


Eröffnung: 10.03.2018, 18 Uhr

Einführung: Katja Ebert-Krüdener
 
Künstlergespräch (Moderation: Dr. Nadia Ismail): 
21.04.2018, 15.30 Uhr
Konzert des Klangkünstlers Lasse-Marc Riek: 
21.04.2018, 17 Uhr

 

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Die künstlerische Arbeit von Verena Freyschmidt (*1975, lebt und arbeitet in Düsseldorf) bewegt sich im Bereich der Zeichnung, (Wand-)Malerei und Wandinstallation.
Ihre Materialien sind vorwiegend das Papier, der Stift und die Schere. Sie entnimmt Linien, Strukturen und Formationen aus Gesehenem und Erinnertem und setzt sie in neue Zusammenhänge.
Es entstehen großformatige Papierschnitte, die gleichermaßen freie künstlerische Schöpfungen wie Anmutungen der Natur sind. Gleich organischer Prozesse erobern fraktale Strukturen wachsend den Raum.
Dabei geht es ihr um die Beschaffenheit der Dinge, ihre Struktur und elementare Form.

Zur Eröffnung erscheint eine Edition:
o. T., Tusche, Farb- und Bleistift auf Papier, 24 x 30 cm, signiert und datiert, recto.
jeweils 200,– Euro (Rahmen: 20,– Euro); alles zusammen: 220,– Euro (mit Rahmen), zzgl. Versand
Auflage: 10 (Unikate)

Thorsten Voß

minuszehnprozent

20.01. – 03.03.2018


Eröffnung: 20.01.2018, 18 Uhr

Einführung: Dr. Norman Hildebrandt
Künstlergespräch: 24.02.2018, 16 Uhr
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Thorsten Voß (* 1987, lebt und arbeitet in Offenbach am Main) studiert in seinen Zeichnungen den Menschen und dessen Abgründe. So steht auch in minuszehnprozent das Drama um die Vergötterung der eigenen Spezies im Vordergrund. Wann genau hat der Mensch beschlossen, sich über jedes andere Leben zu erheben? Woher nimmt der Homo sapiens sich das Recht, den Planeten im Allgemeinen zu gestalten? Mit einem Blick für die kleinen Niederträchtigkeiten des Alltags rühren die Zeichnungen von Thorsten Voß an unserem Stolz. Jedes der in Gießen präsentierten Motive formiert sich mit seinen Tier-Mensch-Mutationen zum Angriff auf den Betrachter. Die verschlungenen Körper winden sich in ihrem Schicksal, aus Trieb und Verstand geneigter Zügelung. Beim Anblick der hart konturierten Zeichnungen aus Bleistift wird klar: Der Mensch bleibt, auch wenn Seele/ Geist/ Bewusstsein anderes suggerieren, der Häuptling der Nahrungskette.

Neujahrsempfang

06. 01. 2018 I 18 Uhr I Kiosk am Alten Friedhof

Am 6. Januar 2018 um 18 Uhr lädt der Neue Kunstverein Gießen herzlich zum Neujahrsempfang in den Kiosk an der Lichergabel.

Im Rahmen der Editonenschau begrüßen wir das neue Jahr, laden zum Buffet und werfen einen Blick auf das kommende Programm. Dies ist eine herzliche Einladung!

Übersicht Editionen

>Hier< gibt es eine aktuelle Übersicht der noch verfügbaren Editionen.

Editionenschau

Editionenschau
09. 12. 2017 – 06. 01. 2018

Eröffnung: 09. Dezember 2017, 18 Uhr

Grußwort: Markus Lepper und Till Korfhage

 

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Abbildung: Hochregallager des Neuen Kunstvereins in Frankfurt/M., Osthafen 2, Dieselstr. l 2017 l Foto: Tim Stieffenhofer

 

Zum Jahresende nutzt der Neue Kunstverein Gießen den ehemaligen Kiosk, um seine Editionen der vergangen Ausstellungen der Öffentlichkeit zu präsentieren und so einen gebührenden Auftakt zum Jubiläumsjahr 2018 zu begehen.
Im Rahmen der kleinformatigen Rückschau werden ebenso die diesjährigen Publikationen vorgestellt.

 

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