Götz Schramm

Café Deutschland I. R. L.

25.01.–07.03.2020 

 

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Götz Schramm (* 1983 in Potsdam, lebt und arbeitet in Berlin und Frankfurt am Main) setzt sich in seinen recherchebasierten Malereien und interdisziplinären KünstlerInnenkollektiven unter anderem mit dem Aufkommen von Backlashbewegungen, wirtschaftspolitischen Fragen und den Auswirkungen digitaler Phänomene auf den Alltag auseinander. Zu seiner ersten institutionellen Einzelausstellung entwickelt Schramm sowohl online als auch in den Räumlichkeiten des Kunstvereins Arbeiten in unterschiedlichen Medien. Café Deutschland I. R. L. ist außerdem der Beginn einer Kooperation. Weitere Informationen stehen unter www.cafe-deutschland.online zur Verfügung.

Zur Ausstellung erscheint eine Edition.

 


Nezaket Ekici

Beschriebenes Blatt

14. 03. – 25. 04. 2020

 

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Die international bekannte türkisch-deutsche Performancekünstlerin Nezaket Ekici (* 1970 in Kirsehir, lebt und arbeitet in Berlin und Stuttgart) hat in den letzten 20 Jahren über 250 Live-Performances, Videos und Installationen in mehr als 50 Ländern realisiert.

Die Künstlerin lässt immer wieder Welten aufeinanderprallen und geht an ihre Grenzen. Sie setzt sich mit den Unterschieden von Kulturen auseinander, arbeitet mit alltäglichen Dingen und lässt sich von der Kunstgeschichte, Architektur und Orten zu ihren Arbeiten inspirieren. In unnachahmlicher Weise stellt sie in ihren Live-Performances und Videoarbeiten eine intensive Nähe zum Publikum her und nimmt die Zuschauer mit auf eine emotionale und ästhetische Reise, die sowohl Höhen als auch Tiefen kennt.


Corinne Kitzis

08.05.–20.06.2020 

 

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Corinne Kitzis (* 1987 in Tel Aviv) erforscht in ihrer Installation Die Kunst einer Hausfrau den Zustand der Weiblichkeit in einer Zeit, in der die Begriffe „privat“ und „öffentlich“ eine neue, fließende Bedeutung haben. Sie verwandelt den Galerieraum in ein amerikanisches Wohnzimmer – ein Ort, an dem Inspiration fehlt, Träume sterben und Kompromisse gemacht werden. Auf dem Fernseher läuft die Corinne Show, eine von der Künstlerin erschaffene Welt im Talkshow-Format der 1990er Jahre. Als Gastgeberin und Selbsthilfe-

Guru verkauft Corinne Kitzis in ihrer Show ein Produkt an jedes Paar, das unter einem unglücklichen Eheleben leidet: Das Rollenspiel 2000. Mit Humor und Ehrlichkeit gewährt sie in ihrer Arbeit einen Einblick in das Alltagsleben vieler Familien.


EN GARDE

11.07.–15.08.2020 

 

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Ausstellung für Absolvent*innen des Instituts für Kunstpädagogik der Justus-Liebig-Universität Gießen

Dieses neue Ausstellungsformat zeigt erstmalig Arbeiten von Absolvent*innen des Instituts für Kunstpädagogik im Neuen Kunstverein. Die Räumlichkeiten des Kunstvereins werden zu einer Plattform für junge Künstler*innen, welche sich im Rahmen einer Ausschreibung für die Reihe EN GARDE bewerben. Die Ausstellung wird durch eine Ausschreibung vergeben, auf die sich ehemalige Studierende des IfK bis zum 30.04.2020 bewerben können.

Eingereicht werden soll dafür ein Projektvorschlag, die Bewerbung kann als Einzelperson oder als Gruppe erfolgen.

 

Bewerbungsvoraussetzungen:

– der Abschluss am IfK soll nicht länger als 5 Jahre zurück liegen

– zugelassen sind alle Medien

– Bewerbung als Gruppe oder Einzelperson möglich

Einzureichen ist ein ein aussagekräftiges PDF mit Werkabbildungen und Vita, Projektbeschreibung und Texten zur Arbeit (nicht mehr als 20 Seiten und nicht größer als 5 MB):

Bewerbungen bitte an info@kunstverein-giessen.de

Bewerbungsschluss ist der 30.04.2020

 

Der Kunstverein stellt im Rahmen dieser Ausstellung seine Räumlichkeiten zur Verfügung und bewirbt die Ausstellung zudem medial. Ein Budget zur Umsetzung der Ausstellung ist in der Ausschreibung nicht enthalten. Gerne unterstützt der Verein jedoch bei der Fördermittelakquise.

 


Aliénor Dauchez

22.08.–03.10.2020

 

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Aliénor Dauchez ist eine international tätige Bildende Künstlerin und Regisseurin. Erst als Ingenieurin der UTC in Compiègne ausgebildet, studierte sie anschließend Bildende Kunst an der UDK in Berlin und an der Beaux-Arts in Paris bei Gregor Schneider und Giuseppe Penone. 

Sowohl bildnerische als auch theatrale und performative Mittel sind gleichwertige Bestandteile ihrer künstlerischen Arbeit. Als Performerin ist sie selbst oft Bestandteil ihrer Werke oder die Arbeiten sind so konstruiert, dass sie an sich performative Elemente enthalten, indem sie die räumliche Situation und die Situation des Betrachters in stetem Wandel halten oder zumindest das Potential bergen, diese jeden Moment verändern zu können.


Erik Sturm

10.10.–21.11.2020

 

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„Arbeiten in der Stadt, arbeiten an der Stadt und arbeiten mit der Stadt“ – Für Erik Sturm (* 1982 in Rudolstadt) sind die Realitäten im städtischen Raum der Ausgangspunkt für seine künstlerische Auseinandersetzung. Die Energie, Zeit und Spuren unserer – sich im Umbruch befindenden – Gesellschaft stehen dabei im Fokus seiner neuzeitarchäologischen Arbeitsweise. 

Welchen Einfluss nehmen wir auf unsere Umwelt? Wie verändern sich Städte? Erik Sturms konzeptionelle Skulpturen und Installationen sind mögliche Antworten auf diese Fragen. Sie zeichnen sich durch den Bezug zum Alltag, zu urbanem Raum und ungewöhnliche Perspektiven auf Zeit aus: Rückstände und Fundstücke wie jahrzehntealte Werbesäulen, Feinstaub oder Baustellenfunde bilden die Grundlage für Sturms meist serielle Arbeiten.


Jan Schmidt

28.11.2020–16.01.2021 

 

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In den Arbeiten von Jan Schmidt (* 1973 in Wiesbaden, lebt und arbeitet in Frankfurt am Main) zeigt sich eine leidenschaftliche Beziehung zum Material. Immer ist es das Material selbst und das in ihm enthaltene Potential zur Veränderung, das den Künstler fasziniert. Schmidts Arbeiten, die u. a. als Zeichnungen, Objekte und Installationen vorliegen, sind Ergebnisse von Untersuchungen zu Funktion, Form und Zeitverlauf. Sie erscheinen als werkhafte Dokumentationen dynamischer Vorgänge in Begegnung mit einem spielerisch-formalisierenden Blick und bilden im Ergebnis immer einen inspirierenden Zusammengang stofflicher und reflektierter Wirklichkeiten.