Philipp Hennevogl

Alles Vorstellbare

18.05.–29.06.2019

Eröffnung: 18. Mai 2019, 18 Uhr

Einführung: Erhard Waschke
Künstlergespräch:  22. Juni 2019, 16 Uhr, danach DJ Set in Pit‘s Pinte

 

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Der Linolschnitt ist mit der Zeit Philipp Hennevogls (* 1968 in Würzburg, lebt in Berlin) bevorzugte Ausdrucksform geworden. Durch den weitgehenden Verzicht auf Farbe und die Reduzierung der Arbeiten auf Schwarz und Weiß oder wenige Farbtöne konzentriert er sich auf die wesentlichen Elemente des Bildes: Lichtverteilung, Schatten, Raum, Oberflächen und Thema.

Die Motive und Sujets findet er in seiner direkten Umgebung, als Ausgangspunkt für seine Kunst. Das sind selbstgesehene Alltagsmotive, Portraits von Freunden, Stillleben und Stadtlandschaften. So sucht er die Wirklichkeit, den unverstellten Blick auf die Themen unserer Zeit und ist Beobachter, der das Stimmungsbild der ihn umgebenden Welt neu formuliert.


Performance-Festival

Performance-Festival

24.08.–25.08.2019

 

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Das Projekt ist eine erstmalige Kooperation zwischen der Kunsthalle Gießen und dem Neuen Kunstverein und damit zwischen den beiden Institutionen in Gießen, die sich der zeitgenössischen bildenden Kunst widmen. An insgesamt zwei Tagen wird einer Reihe von KünstlerInnen aus dem Bereich Performance in den Räumlichkeiten der beiden Ausstellungsorte eine Plattform gegeben. Darüber hinaus findet eine weitere projektbezogene Zusammenarbeit mit dem Institut für Angewandte Theaterwissenschaft der Justus-Liebig-Universität statt. 


Wu Chi-tsung

Reflexionen

31.08.–12.10.2019

 

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Die Arbeit von Wu Chi-tsung (* 1981 in Taipei, lebt und arbeitet in Taipei und Berlin) ist von vielschichtiger Natur. Früh unterwiesen in Tuschmalerei und Kalligrafie, dann in seinen Zwanzigern in Auseinandersetzung mit Ölmalerei, Medienkunst und Architektur, arbeitet er bis heute in verschiedensten Medien. Pinsel und Farbe finden sich zwar nicht mehr in seinem Atelier, dennoch aber fühlt er sich am ehesten als Maler und behält die traditionellen Künste als starke Referenz für seine Arbeit. Von dort ausgehend und in Video, Installation, Cyanografie und anderen Medien arbeitend, schafft Wu subtile Zeichen, die die Zeiten queren und eine Brücke ins Zeitgenössische schlagen. Für seine Ausstellung in Gießen wird er eine Auswahl bestehender Arbeiten mit einer fotografischen Edition kombinieren. 


Emma Adler

FLARE

19.10.–30.11.2019

 

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Emma Adler (* 1980 in Besch, lebt und arbeitet in Berlin) setzt sich in ihren raumgreifenden, multimedialen Installationen mit den Themenkomplexen Original, Kopie und Fake sowie Virtualität und Realität auseinander. Jüngst liegt ihr Fokus auf Verschwörungstheorien und der damit einhergehenden Frage nach verschiedenen Realitätsebenen. In dem vermeintlich Sicheren oder den unvermuteten Verstörungen entstehen Verwirrungen, die als Grundlagen ihrer künstlerischen Anordnungen bezeichnet werden können. Emma Adlers Arbeiten lassen sich als vielschichtige Versuchsanordnungen verstehen, die unsere Ansichten zum Verhältnis von Wirklichkeit und medialer Repräsentation hinterfragen.


Line Krom

Trim the Fat!

07.12.2019–18.01.2020

 

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Line Krom (* 1979, lebt und arbeitet in Frankfurt am Main) übersetzt ökonomische Konzepte ins Visuelle, besonderes Augenmerk legt die Künstlerin auf Sparmaßnahmen. In ihrer Arbeit thematisiert sie, welche Effekte Rationalisierung und Effizienzsteigerung auf das Material haben. Den Ausgangspunkt ihres konzeptuellen Ansatzes bildet Sparen als ein Heilsversprechen der Ökonomie. Sie setzt sich mit der Sinnhaftigkeit der vom Effizienzgedanken beherrschten Verhältnisse auseinander und ironisiert den Sparzwang, dem der Großteil des Kunstbetriebs unterworfen ist.

Zur Ausstellung erscheint eine Edition.