Max Eulitz

New Work

01.09. – 20.10.2018
 

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Max Eulitz
(* 1987 in Leipzig) lebt und arbeitet in Frankfurt am Main und New York. Seine künstlerische Praxis stützt sich auf einen konzeptuellen Ansatz, wobei häufig die kulturellen Aktivitäten und Erzeugnissen der ›petits bourgeois‹ als Inspirationsquelle dienen. In teilnehmenden Beobachtungen, humorvollen Anekdoten und Kollektiverfahrungen reflektiert Eulitz seinen sozialen, politischen und zeitgeschichtlichen Kontext. Trotz klassischer Ausbildung im Bereich der Fotographie, deren Praxis vom Künstler häufig hinterfragt wird, ist Eulitz‘ Arbeitsweise keineswegs medien- oder formspezifisch, sondern umfasst Malerei, Skulptur, Performance, Photographie und Buchprojekte. Er absolvierte an der Städelschule bei Peter Fischli.

Jubiläumsausstellung des Neuen Kunstvereins

07.09. – 28.10.2018
 

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2018 blickt der Neue Kunstverein Gießen auf eine nunmehr zwanzigjährige Existenz zurück und nutzt diesen Anlass zur Bestandsaufnahme: 

Zwischen Erkundungen an den Rändern der Zeichnung, Grenzfragen der Malerei und gelegentlichen Exkursen zu aktuellen Positionen aus Fernost verfolgt der Verein seit zwei Dekaden diverse Linien, registriert Tendenzen und bietet neue Einsichten. Aus den künstlerischen Angeboten, die seit der Gründung 1998 die Auslagen des Büdchens erfüllen und den Tresen des Vereins passieren, ergibt sich eine dynamische Profilierung. 

Anhand einer Auswahl spazieren wir mit der Jubiläumsausstellung nun erstmalig durch ein Gelände, so wie es die bisherigen Kooperationen geformt haben. Diese Retrospektive nutzt der Verein gleichzeitig als Ausgangspunkt für einen Ausblick in die Zukunft.

David Reiber

Tropical Frenzy

 27.10. –  08.12.2018
 

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David Reiber Otálora
ist 1992 in Münster geboren und wuchs in Bogotá, Kolumbien, auf. Derzeitig studiert er an der Hochschule für bildende Künste in Hamburg bei Matt Mullican, Robert Bratkamp und Angela Schanelec.

In seinen Filmen und bildhauerischen Arbeiten beschäftigt sich David Reiber Otátora mit Exotismen und kolonialen Repräsentationen des Anderen und forscht nach Möglichkeiten, diese als Grundlage fantastischer und doppel-
deutiger Narrationen zu affirmieren.

Leslie Bauer

5 40 3 

15.12.2018 – 02.02.2019
 

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Leslie Bauer
(lebt und arbeitet in Frankfurt am Main) untersucht in ihrer Videoarbeit 5 40 3 Strukturen des Unterwegseins. 

Durch Bewegung entstehende Muster, Wiederholungen und Ansammlungen abstrahieren unsere Umwelt und verweisen primär auf ihre Oberfläche. Die Gleichförmigkeit des Fahrens fragmentiert uns bekannte Umgebungen, deformiert sie flüchtig und übergangshaft. Was entsteht, sind ornamentierte Bilder von Ordnungsmustern und wahrnehmbare Formen der Strukturierung, die das transitäre Ineinandergreifen von Raum und Zeit auf einer anderen Ebene abbilden.