Tim Wolff

23.01. – 06.03.2021

 

 

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Tim Wolff (* 1976 in Rumänien, lebt in Wien und München) befasst sich in seinen Arbeiten mit der Dynamik sozialer und politischer Strukturen in Großstädten. Dem Lärm, der Verwirrung und dem Chaos der Metropolen begegnet Wolff mit Reduktion und Rhythmus als ordnende Elemente. In seinen Zeichnungen scheint die Zeit aus den Angeln gehoben. Kein Strich ist zu viel. Was bleibt, ist die Essenz des Motivs und die hochgradige Spannung der Form. Diese minimalistischen Ansätze überführt er regelmäßig zurück ins Dreidimensionale. Installationen werden so zu Raumzeichnungen. Wolffs Videoarbeiten leben von einer beinahe symbiotischen Gemeinschaft, in der Rhythmus und Inhalt einer inneren und sich bedingenden Eigendynamik zu folgen scheinen.


Ben Goossens

18.03. – 01.05.2021

 

 

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Ben Goossens (* 1982 in München, lebt und arbeitet ebd.). Nach einer Schreinerausbildung begann er das Studium der Bildhauerei bei Professor Stefan Huber an der Akademie der Bildenden Künste München. Dieses schloss er 2014 mit dem Diplom ab. 

In seinen fotografischen, filmischen und installativen Arbeiten überlässt Ben Goossens industrielle, funktionale Anlagen und Räume sich selbst. Die menschengemachte Ordnung, Struktur und Taktung weicht auf, zerfließt. Die perfekten Oberflächen und Fassaden bekommen Risse und werden überwuchert.


Nina Röder

Mutters Schuhe
15.05. – 26.06.2021

 

 

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In der Arbeit Mutters Schuhe aus dem Jahr 2008 portraitiert Nina Röder (* 1983 in Neuendettelsau, lebt in Hamburg und Berlin) Erinnerungen ihrer Mutter an ihre Jugendzeit — nachinszeniert aus den Perspektiven ihrer Mutter, ihrer Großmutter und ihrer eigenen. In triptychalen Anordnungen werden Fragen nach zeitlich und emotional bedingten Metamorphosen persönlicher und familiärer Erinnerungen gestellt: Wie sah sich Röders Mutter zum Zeitpunkt des fotografischen Geschehens in diesen Erinnerungen? Wie nahm ihre Großmutter diese Erinnerungen wahr? Wie wurden diese – oft veränderten – Narrationen an die Künstlerin selbst weitergegeben? Diesen Fragen wurde mit einer performativen Versuchsanordnung begegnet: Alle drei Frauen tragen dieselben, originalen Kleider von Röders Mutter und stellen jeweils im selben Bildausschnitt Szenen aus der Jugendzeit nach. Aufgenommen wurden die Fotografien im Haus von Röders Großeltern.


EN GARDE

17.07.–14.08.2021 

 

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Die Ausstellung für Absolvent*innen des Instituts für Kunstpädagogik der Justus-Liebig-Universität Gießen geht in die zweite Runde. Die Räumlichkeiten des Kunstvereins werden dabei zu einer Plattform für junge Künstler*innen, welche sich im Rahmen der Ausschreibung für die Reihe EN GARDE bewerben. Der Abschluss am IFK soll dabei nicht länger als fünf Jahre zurück liegen. Die Bewerbung kann als Einzelperson oder als Gruppe erfolgen. 

Einsendeschluss ist der 15. 04. 2021.

 


Tracing the Intangible

21.08. – 02.10.2021

 

 

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Gruppenausstellung mit Miriam Hamann (* 1986 in Wels, lebt in Wien), Susanne Kocks (* 1983 in Malsch, lebt in Karlsruhe), Peter Strickmann (* 1983 in Würselen, lebt in Berlin), Evgenija Wassilew (* 1978 in Hamburg, lebt in Berlin)

Tracing the Intangible versammelt Arbeiten, in denen Zeichnung, Notation, Klang und Bewegung in Wechselwirkung zueinander treten. Ausgehend von der Auseinandersetzung mit dem Unmittelbaren, der Messbarkeit des Ungreifbaren, den Routinen des Hörens sowie der Eigenart von Empfindungen legen die vier künstlerischen Positionen den Fokus auf das Prozesshafte. Die gezeigten Arbeiten nehmen dabei sensibel Bezug auf die räumlichen Besonderheiten des Kunstvereins und seiner urbanen, lebendigen Umgebung.


Blick Richtung Osten

09.10. – 20.11.2021

 

 

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Nach den Ausstellungen von Chiang San-Shih (2014), Wang Yahui (2018) und Wu Chi-tsung (2019) sowie der Gruppenausstellung ‚Natur(en)’ im KiZ in 2017 wird sich unser Blick auch in 2020 nach Ostasien richten und wir erwarten für den Ausstellungszeitraum Oktober/November wieder eine künstlerische Position aus Taiwan. Diese wird sich, wie bereits die Positionen zuvor, mit einem Naturverständnis auseinandersetzen, das sich nicht als konträre Wirklichkeit zum Menschlichen versteht, sondern das für die Prozesse von Natur in uns sensibilisiert. Die Ausstellung wird wieder von einem Rahmenprogramm begleitet sein. Wegen gegebener Umstände konnte eine Auswahl bis Redaktionsschluss noch nicht getroffen werden; den Namen der ausstellenden Künstlerin bzw. des ausstellenden Künstlers werden wir zeitnah bekanntgeben.


Hannah Schneider

09.10. – 20.11.2021

 

 

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Mit hoher Aufmerksamkeit für die physischen Eigenschaften des Raumes sowie für ephemere Vorgänge in der Natur entwickelt Hannah Schneider (* 1984 in Filderstadt, lebt und arbeitet in Köln) Arbeiten, die kontextgebunden, orts- und zeitspezifisch sind. Unter Verwendung vielfältiger Medien entstehen so meist temporäre Setzungen oder performative Interventionen im Innen- und Außenraum. 

Hannah Schneider, deren Arbeiten neben Ausstellungen in Deutschland auch in vielen anderen europäischen Ländern zu sehen sind, hat für Gießen eine Carte Blanche bekommen und wird parallel zur Ausstellung ‚Blick Richtung Osten’ eine temporäre Intervention auf dem benachbarten Alten Friedhof realisieren.


Dominique Hurth

27.11.2021 – 15.01.2022

 

 

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In Form von Ausstellungen, Installationen, Publikationen und Lesungen setzt sich Dominique Hurth (* 1985 in Colmar, lebt in Berlin) mit dem Einrahmen und dem Lesen von Objekten und Ereignissen auseinander. 

Der Ausgangspunkt neuer Arbeiten ist oft die Geschichte eines bestimmten Ortes oder eines bestimmten Bildes. Der Konzentration auf die finale Form ihrer Installationen geht oft eine lange und detaillierte Forschung voraus und die Arbeit wird durch ausführliche Aufenthalte in Archiven, journalistische Untersuchungen, materielle Forschung im Atelier und das eigene Schreiben entwickelt.